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hyaluronsäure und hyaluron: der umfassende ratgeber. - Tipps und Infos zur Hyaluronsäure


Hyaluronsäure gegen Tränensäcke

Tränensäcke sind selten mit körperlichen Beschwerden verbunden sondern in der Regel ein lästiges, kosmetisches Problem. Patienten sehen müde und kränklich aus und werden durch die starke Faltenbildung am unteren Augenlid oft älter eingeschätzt, als sie tatsächlich sind.

Der Zustand der Augenlider wird durch viele Faktoren beeinflusst: Vererbung, Sonneneinfluss, Rauchen oder Schlafgewohnheiten. Tränensäcke sind eine besonders starke Form der Augenringe. Mit zunehmendem Alter wandert die Haut unter den Augen weiter nach unten; die Intensität dieser Entwicklung ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Der Unterlidmuskel ist erschlafft und Haut und Fettgewebe unter den Augen sind eingefallen.

Behandlungserfolge mit Hyaluronsäure

Die Haut unter den Augen ist besonders dünn und daher hochgradig empfindlich. Entsprechend risikoreich sind chirurgische Eingriffe zur Straffung der Tränensäcke. Bei einer Operation wird überschüssige Haut entfernt; wird dabei zu viel Fettgewebe abgenommen, kommt es zu einer unnatürlichen Vertiefung des Unterlides. In Einzelfällen besteht die Gefahr schwerer Nachblutungen, die bis zur Erblindung führen können.

Die Behandlung mit der körpereigenen Hyaluronsäure ist dagegen wesentlich schonender und vor allem risikoarm. Das Gel hat gute Modellierungseigenschaften und ist daher besonders gut für die Korrektur kleiner Regionen wie die des unteren Augenlides geeignet. Das Hyaluronsäure-Gel wird mit einer kleinen Nadel unter die dünne Haut zum Auffüllen des Gewebes injiziert. Der Einstich ist später nicht mehr zu sehen. Der behandelnde Arzt hat die Wahl zwischen verschiedenen Gelen mit unterschiedlicher Konsistent für individuelle Faltentiefen und Hautdicken. Die Grenzen einer Behandlung von Tränensäcken mit Hyaluronsäure sind dann erreicht, wenn die Haut unter den Augen bereits extrem stark erschlafft ist

Unkomplizierte Behandlung mit geringen Risiken

Der Eingriff selbst ist von den Patienten kaum spürbar und wird allenfalls als leichter Schmerz oder Druck wahrgenommen. Je nach Tiefe der Augenringe wird die betreffende Stelle mit einer Betäubungssalbe- oder Spritze lokal betäubt. Mit einer dünnen Kanüle wird das Gel in die Augenpartie injiziert und im Anschluss entsprechend modelliert. Der Patient kann über einen Spiegel den kleinen Eingriff sogar verfolgen. Der Preis für die Unterspritzung von Tränensäcken mit Hyaluronsäure ist abhängig von der verwendeten Menge des Gels und liegt zwischen einigen hundert bis etwa 1000,- € in der Spitze.


Zu den häufig auftretenden aber ungefährlichen Risiken gehören blaue Verfärbungen, die jedoch nach wenigen Tagen bereits wieder verschwunden sind. In aller Regel ist spätestens nach 2 Wochen optisch nichts mehr von dem kleinen Eingriff zu erkennen. Kurz nach der Injektion des Gels können kleine, kaum spürbare Unebenheiten um das untere Augenlid herum entstehen, die ebenfalls zeitnah wieder abgeklungen sind. Nur in 10% aller Fälle treten größere Blutungen und Hämatome auf, die eines längeren Heilungsprozesses bedürfen

Sichtbare Ergebnisse

Unmittelbar nach der Behandlung der Tränensäcke mit Hyaluronsäure können sich die Patienten über ein verjüngtes und frisches Aussehen freuen. Das Ergebnis wird sofort sichtbar. Verfärbungen klingen schnell wieder ab und können beliebig übergeschminkt werden. Hyaluronsäure hat den positiven Effekt, dass sie außerdem die Bildung körpereigenen Bindegewebes anregt. Da Hyaluron im Körper abgebaut wird, ist einige Monate nach der ersten Behandlung in der Regel eine Wiederholung erforderlich.