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hyaluronsäure und hyaluron: der umfassende ratgeber. - Tipps und Infos zur Hyaluronsäure


Meniskus: Hyaluronsäure nach Meniskusriss

Der Meniskus ist ein scheibenförmiger Knorpel am Kniegelenk. Menisken haben die wichtige Aufgabe, die Unebenheiten zwischen Oberschenkelknochen und Schienbein so auszugleichen, dass beide aufeinanderpassen. Sie bilden die Reibungsfläche und verteilen die Gewichtsbelastung. Sie wirken außerdem als Stoßdämpfer und Stabilisator für das gesamte Knie. Das Kniegelenk trägt einen großen Teil des Körpers und wird dadurch täglich stark belastet. Umso anfälliger ist es für Verletzungen. Meniskusschäden entstehen häufig durch übermäßige sportliche Betätigung oder unglückliche Stürze. Oftmals sind beim Meniskusriss auch noch die umgebenen Bänder beeinträchtigt. Der Schmerz ist unmittelbar nach der Verletzung spürbar. Die Folge sind entzündliche Reaktionen, Schwellungen im Kniegelenk, ein brennendes Gefühl oder Blutergüsse.

Klassische Behandlungsmethoden nach einem Meniskusriss

Patienten sehen sich oft vor die Wahl gestellt, ob der Meniskusschaden operiert werden soll oder nicht. Durch die hohen Belastungen, die auf das Knie einwirken, haben Patienten mit Meniskusriss starke Bewegungsschmerzen. Daher zielen die klassischen Methoden darauf ab, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit des Knies wiederherzustellen.

Durch den Einsatz schmerzstillender Medikamente soll diese Beweglichkeit wieder hergestellt und die Einschränkungen des Patienten durch den Meniskusriss minimiert werden. Bei Langzeiteinahme droht allerdings eine Schädigung der Magenschleimhaut. Injektionen mit Cortison haben eine entzündungshemmende und ebenfalls schmerzlindernde Wirkung. Durch die starken Nebenwirkungen kann Cortison jedoch ebenfalls nicht dauerhaft bei einem Meniskusriss injiziert werden. Bei einem schweren Schaden bleibt vielen Patienten nur noch die Operation. Hier wird je nach Schwere entweder durch Fixierung oder Glättung das Kniegelenk gestärkt.

Hyaluronsäure nach Meniskusriss: Neue Behandlungsmethoden gegen Schmerzen

Eine Injektion mit Hyaluronsäure wirkt wie zusätzliche Schmiere im Gelenk. Zur Anwendung kommt diese Behandlungsmethode bei einem leichten bis mittelschweren Meniskusriss. Die Hyaluronsäure wird in gelartiger Konsistenz direkt in den Meniskus gespritzt. Dabei findet keine Heilung im Sinne eines Aufbaus des Knorpels statt; die Hyaluronsäure wirkt mildernd auf den Schmerz, weil sie das Kniegelenk entlastet und das Polster wieder auffüllt.