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hyaluronsäure und hyaluron: der umfassende ratgeber. - Tipps und Infos zur Hyaluronsäure


Hyaluronsäure für Knie und Kniegelenke

Da in menschlichen Gelenken Hyaluronsäure auf natürliche Weise vorhanden sind, könnte man meinen, die logische Folge für Gelenkschmerzen und –probleme ist das Spritzen von Hyaluronsäure. Aber bei diesem Punkt scheiden sich die Meinungen der Mediziner. Die Methode ist umstritten und basiert auf vielen Annahmen und Erfahrungsberichten von behandelten Patienten.

Hyaluron lindert Gelenkschmerzen

Unter dem Namen Hyalart ist ein Arzneimittel auf dem Markt das Schmerzen an den Gelenken lindert. Inhaltsstoff des Mittels ist Hyaluronsäure. Die Substanz wird direkt in die Gelenke gespritzt. Die Hyaluronsäure verbessert die Eigenschaft der Gelenkflüssigkeit und es bildet auf dem Gelenkknorpel eine Schutzschicht. Allerdings sind die Ergebnisse der Behandlungen sehr widersprüchlich. Die Schmerzen werden beim Eingriff nur für eine kurze Zeit verringert, und dies auch nur geringfügig.

Nebenwirkungen der Behandlung mit Hyaluronsäure

Dem kleinen Erfolg stehen aber vor allem eine Reihe Nebenwirkungen gegenüber. Es kann zu Beschwerden direkt bei der Injektionsstelle führen. Auch eine überempfindliche Reaktion der Haut ist nicht ausgeschlossen, die auf den Inhaltsstoff zurück zu weisen sind. Da der Stoff gespritzt wird besteht eine große Gefahr von einer Entzündung an der behandelten Stelle. Diese Entzündung kann sich hin bis zur schmerzhaften Gelenkentzündung entwickeln und schlussendlich eine Art Pseudogicht auslösen.

Aufgrund der fehlenden Informationen ist die Behandlung durch Hyaluronsäure für Kniegelenke wenig geeignet, um Schmerzen am Kniegelenk zu behandeln.

Kosten

Die Injektion von Hyaluronsäure in die Knie und Kniegelenke erfordert pro Behandlung in der Regel fünf bis sechs Spritzen. Diese Behandlungseinheit schlägt mit etwa 250 bis 300 Euro zu Buche. Die Behandlung sollte mindestens einmal fährlich vorgenommen werden, um eine optimale, lang anhaltende Wirkung zu erzielen.
Leider übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Injektionen bislang nicht.