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Hyaluronsäure und Hyaluron - Tipps und Infos zur Hyaluronsäure


Hyaluronsäure gegen Arthrose

Die Behandlung von Arthrose kann mit Hyaluronsäure gelingen. © Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com

Die Behandlung von Arthrose kann mit Hyaluronsäure gelingen. © Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com

Arthrose bedeutet nichts anderes als einen fortschreitenden Gelenkverschleiß, der in nicht altersangemessener Art und Weise auftritt. In der Regel sind die Knorpel in der Hüfte oder in den Knien betroffen, es können aber auch andere Körperpartien im Spiel sein. Gründe für die Arthrose können erhöhte Belastungen des Knorpels, Osteoporose, Übergewicht oder andere Ursachen sein. Schmerzhaft ist Arthrose immer und sie wird häufig von quälenden Entzündungen begleitet. Es handelt sich dabei um eine Volkskrankheit. Sehr viele Menschen in den Industrieländern sind davon betroffen, vor allem Frauen.

Hyaluronsäure: Körpereigenes Schmiermittel

Hyaluronsäure eignet sich perfekt gegen Arthrose, da der körpereigene Stoff als Schmiermittel dient, wie er natürlicherweise auch in den Gelenken, genauer gesagt im Knorpel, vorkommt. Orale Einnahme von entsprechenden Präparaten und das Spritzen von Hyaluronsäure direkt in die betroffenen Stellen der Gelenke sind eine ideale Kombination, um dem Patienten Erleichterung zu schaffen. In der Regel muss das Spritzen mehrmals wiederholt werden, sollte dann aber zu einer deutlichen Besserung führen. Dies liegt daran, dass es mit Hyaluronsäure gelingt, den Knorpel langsam wieder aufzubauen und Entzündungsprozesse zu stoppen.

Je früher die Bahndlung beginnt, desto aussichtsreicher ist sie

Besonders positive Ergebnisse können erzielt werden, wenn die Arthrose zu Beginn der Behandlung noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Mit einer Therapie sollte man daher nicht zögern. Im Vergleich zu anderen Mittel wie Kortison zeigt Hyaluronsäure gegen Arthrose vor allem im langfristigen Verlauf eine bessere Wirkung. Dies belegen verschiedene Studien.

Dennoch sind die gesetzlichen Krankenkassen nicht bereit, diese Behandlung zu bezahlen. Diese wird vielmehr als freiwillige Zusatztherapie angesehen, die einzelne Kliniken oder Ärzte als Leistung anbieten und die der Patient selbst zu tragen hat. Doch wer vor der Wahl steht, ob er ständige, fortschreitende Schmerzen ertragen will oder nicht, dem dürfte die Entscheidung leicht fallen.
Um das positive Ergebnis zu halten ist es aber außerdem sehr wichtig, Ursachenbekämpfung zu betreiben: etwa Übergewicht abzubauen, die Ernährung umzustellen und eine zu starke Belastung der Gelenke möglichst zu minimieren oder zu vermeiden.