Eingeschränkte Beweglichkeit und Schmerzen beim Gehen oder Laufen, sind meist auf Verschleißerscheinungen in Knie- und Hüftgelenken zurückzuführen. Eine aktive sportliche Betätigung ist dadurch mitunter sehr stark eingeschränkt. Die Abnutzung der Gelenke resultiert zum Teil auch selbst aus der sportlichen Belastung. Viele möchten dennoch ihren Sport nicht aufgeben und setzten auf eine vielversprechende Behandlung mit Hyaluronsäure. Die Sportmedizin verwendet entsprechende Mittel schon seit einigen Jahren mit Erfolg.
Hyaluronsäure ist ein Stoff der vom Körper selbst gebildet wird und ist Bestandteil der Gelenksflüssigkeit. Aufgrund von Alterung, Belastung und Erkrankung ist die Versorgung der Gelenke mit Schmiere nicht mehr in vollem Umfang vorhanden. Durch das Fehlen von Schmiermittel zwischen den Knochen im Gelenk, reiben diese aufeinander und zerstören den Knorpel. Ist dieser irreversibel beschädigt oder nicht mehr vorhanden, ist eine schmerzfreie Bewegung kaum mehr möglich. Um ein solches Szenario zu verhindern muss eine frühzeitige Behandlung stattfinden, bis zu den Anfangsphasen einer Arthrose kann dabei Hyaluronsäure zum Einsatz kommen.
Bei hoher Aktivität oder starker alltäglicher Belastung kann zur präventiven Behandlung auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen werden. Das frühzeitige Entgegenwirken des Rückgangs der Gelenkflüssigkeit schützt vor der Abnutzung des Knorpels. Die Präparate werden im Rahmen einer diätischen Ernährung bzw. Kur eine bestimmte Zeit lang eingenommen. In der Regel handelt es sich dabei um eine mehrwöchige Einnahmedauer. Die enthaltene Hyaluronsäure wird über den Stoffwechsel aufgenommen und im ganzen Körper verteilt, daher kann das Einsetzen der Wirkung einige Tage oder Wochen dauern. Wurde eine ausreichend große Menge, in zeitlich angemessenem Abstand zu sich genommen, verläuft der Abbau im Körper langsamer. Die Zeitspanne zwischen den Kuren kann somit vergrößert werden.
Die Hyaluronsäure stabilisiert die Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeiten, unterstützt das Knorpelwachstum und trägt zur Neubildung eigener Hyaluron-Verbindungen bei. Es kann ein nachhaltiger Effekt eintreten, wodurch bereits vorhandene leichte Schädigungen der Gelenke oder des Knorpels regeneriert werden. Dieser Effekt tritt jedoch nicht immer ein.
Sind die Beschwerden bereits ausgeprägter und die Beweglichkeit durch schmerzempfinden eingeschränkt sollte durch eine vollständige Untersuchung der Schweregrad festgestellt werden. Sind körperliche Aktivitäten akut eingeschränkt, kann eine Therapie durch Injizieren eines Hyaluron-Substrates direkt in die Gelenkflüssigkeit zur schnellen Abhilfe führen. Der Einsatz von Medikamenten wäre hier zu langwierig.
Wenn die Bewegung beim Joggen schmerzt, sollte in jedem Fall ein Arzt zur genauen Diagnostizierung aufgesucht werden. Dieser wird bei Bedarf auf verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zurückgreifen. Werden Präparate mit Hyaluronsäure beim Joggen bzw. Laufen eingenommen, um vorhandene Schmerzen zu lindern, sollte zu Beginn einer Behandlung mit Medikamenten beachtet werden, dass die Wirkung nicht sofort eintritt. Die Hyaluronsäure unterstützt die Stärkung der Gelenke beim Laufen.
Ist der Aufbau des Knorpels wieder stabil und die Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeit wieder in Balance, kann die normale Belastung beim Joggen oder Laufen wieder stattfinden. Für eine dauerhafte Unterstützung des Bewegungsapparates ist eine Kur mit Hyaluronsäure eine gute Wahl.