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hyaluronsäure und hyaluron: der umfassende ratgeber. - Tipps und Infos zur Hyaluronsäure


Bandscheibe: Hyaluronsäure bei Bandscheibenvorfall

Ein Bandscheibenvorfall entsteht dann, wenn Teile der in der Wirbelsäule befindlichen Bandscheibe vortreten. Patienten leiden unter plötzlich auftretenden starken Schmerzen im unteren Rückenbereich, die oftmals sogar in weite Teile des Körpers ausstrahlen und in schweren Fällen sogar Lähmungserscheinungen hervorrufen können.
Primäre Ursache eines Bandscheibenvorfalls ist eine Bindegewebsschwäche. Die Bandscheibe besteht aus einem Bindegewebsring und einem weichen Kern aus Gallertmasse. Mit zunehmendem Alter und durch starke Belastungen können in diesem Gewebering Risse entstehen. Ein Bandscheibenvorfalls wird dann diagnostiziert, wenn durch diese Risse die Gallertmasse aus dem Kern nach außen tritt. Die Schmerzen entstehen durch Reizungen der Neven in der Nähe der austretenden Gallertmasse.


Viele Bandscheibenvorfälle sind mit konservativen Methoden behandelbar, durch Schonung, unterstützende und schmerzlindernde Medikamente sowie Wärme und Physiotherapie. Eine nach und nach wieder einsetzende, gut dosierte sportliche Betätigung dient dem langsamen Muskelaufbau. Nur im Einzelfall ist eine Operation nötig.

Auswirkungen von Hyaluronsäuremangel in den Bandscheiben

Hyaluronsäure existiert überall im menschlichen Körper, so auch im Gewebe der Knorpel. Dort dient sie als Schmiermittel, um den Verschleiß der Knochen durch Reibung zu verhindern. Hyaluronsäure ist für die Konsistenz der Gelenkschmiere verantwortlich; im Idealfall ist diese gallertartig und dämpft so die Reibung. Je stärker die Belastung auf die Gelenke, desto wässriger wird die Gelenkflüssigkeit. In den Ruhephasen findet eine natürliche Regulierung dieser Konsistenz statt. Wenn altersbedingt der Anteil der Hyaluronsäure im Körper abnimmt, wird diese Regulierung gestört; die Dämmwirkung der Gelenkschmiere zwischen den Gelenken nimmt ab und es kann überall dort im Körper, wo Wasser gebunden werden muss, zu gesundheitlichen Problemen kommen. Auch im Gallertkern der Bandscheibe wird Wasser gebunden. Es ist der Teil des Körpers, der große Teile des Körpergewichtes trägt und die meisten Stöße abdämpfen muss. Durch den ständigen Druck entsteht ein großer Flüssigkeitsverlust. Nur mit einem genügenden Vorrat an Hyaluronsäure kann dieser wieder aufgefüllt werden. Eine ausreichende Dämmung ist hier also fundamental für die Gesundheit.

Einsatz von Hyaluronsäure in der Bandscheibenbehandlung

Für die Gesundheit der Wirbelsäule und der Bandscheiben spielt Wasser eine entscheidende Rolle. Das Depot wird hauptsächlich durch Hyaluronsäure angelegt. Hyaluronsäure ist eine stark angreifbare Flüssigkeit im Körper, die beispielsweise durch freie Radikale zerstört werden kann. Hyaluronsäure kann dem Körper in einer Bandscheibenbehandlung jedoch auch von außen zugeführt werden. Hierbei wird eine hyaluronsäurehaltige, gelartige Substanz mit einer Kanüle in die angegriffenen Gelenke gespritzt. Sie unterstützt die Heilung des Bandscheibengewebes, indem sie als Füllstoff Belastungen dämmt. Durch die zusätzliche Schonung des Knorpels kann sich die Bandscheibe schneller wieder regenerieren.